Bier meets Hähnchen (BBC)

So, gestern habe ich dann auch mal den Grill genutzt, um das bekannte BBC (Beer Butt Chicken) zu machen. Dazu habe ich vorgestern das Hähnchen in eine Brine (Würz”lauge”) eingelegt, in der es 24 Stunden liegen sollte.

Brine

Brine

Hierzu benötigen wir:

  • 1/2 Liter Wasser
  • 1/2 Liter O-Saft
  • 5 EL Salz
  • 3 El Zucker
  • 2 EL Honig
  • 4 Lorbeerblätter
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 TL Thymian
  • 1 EL Oregano
  • 2 Zwiebeln
  • 4 EL Sojasoße
  • 2 EL Pfeffer
  • 1 zerpresste Zitrone (Saft und Fleisch)

Bierdose

Bierdose

Vor dem Grillen wird das Hähnchen dann auf eine Bierdose gesetzt (daher der Name), die Dose sollte nur noch 1/2 voll sein, den Rest kann man ja in die “Unterstellform” schütten, wo sowieso noch ein wenig Flüssigkeit drin sein sollte. Durch diese Grillart ist eine konstante Feuchtigkeitszufuhr gewährleistet. Diesmal gab es Zipfer-Bier (habe ich aus Österreich mitgebracht, weil ich hier erfolglos nach Dosen gesucht hatte).

P8010569 [640x480]Das Hühnchen habe ich dann außen noch mit Schuhbecks Brathähnchengewürz bestrichen und dann ging es ab auf den Grill. Das Hähnchen sollte so bei ca. 180° gegrillt werden, bis die Kerntemperatur bei ca. 80-82° liegt (ich messe in der Brust, gibt auch Griller, die im Schlegel messen).

Wenn entsprechende Temperatur erreicht ist, Hähnchen “entsitzen” und zerlegen. Guten Appetit!

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Ich habe mich nicht an die Spitze der Nahrungskette gekämpft, um mich dann von Grünzeug zu ernähren!

3 Antworten to “Bier meets Hähnchen (BBC)”

  1. ad 1.) Fleisch oder Grillgut mit Bier ablöschen gehört in der Tat verboten. Die hier genutzte Variante dient ja tatsächlich nur dazu, dass das das Hähnchen schön saftig bleibt – quasi wie im Backrohr, da stellt man ja auch Wasser oder Sud mit rein, wenn man nen Braten macht
    ad 2.) wenn man da Bedenken hat, kann man spezielle Gerätschafte käuflich erwerben, die eine solche Dose simulieren (Metallgestell) – ich nenne es mal Hähnchenschänder, da sieht der Gockel aus, als wäre er beim Ka****n vom Blitz erschlagen worden. Die Dose wird bei der Variante gar nicht so heiss, da in ihr noch Flüssigkeit vorhanden ist (und am Ende auch noch war), da habe ich keine Bedenken hinsichtlich irgenwelcher Farb- oder sonstiger Partikel, sie befand sich äußerlich in einem nahezu perektem Zustand, sieht man mal von ein paar Fettspuren ab. Da hätte ich bei jedem normalen Holzkohlegrillen wegen der dabei entstehenden schädlichen Stoffe mehr Bedenken…

  2. Hmmm. Für mich wäre das nix. Bin ja auch kein Biertrinker und hasse es wenn Leute den Grill mit Bier löschen und womöglich noch das gute Fleisch mit Bier benetzen*schüttel*

    Aber die Art und Weise dieser Zubereitung finde ich schon interessant. Wobei sich mir die Frage stellt wie die die Lackierung der Dose und die Dose selber bei 180°C im Leckeren Fettsaft verhält. Es sieht auf deinen Bildern zwar nicht so aus, aber könnten nicht Partikel der Farbe an/ in das Fleisch gelangen? Auch verz. Stahlblech ist ja nicht unbedingt gesundheitsfördend…

  3. Einfach nur lecker…..

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