Huj, mein erstes Rezept hier das kochtechnisch eigentlich total anspruchslos ist, aber dafür durch seine simple und schnelle Zubereitung besticht! :-)
Was sind Prohaskas?? *g* Das sind im Prinzip kleine Schnecken, Herbert Prohaska, ehem. österr. Nationaltrainer, wird in Österreich auch liebevoll “Schneckerl” genannt. Und wir wollen Prosciutto-Schneckerl machen und nen leckeren Salat dazu, wir brauchen dazu folgendes:
- 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
- 100 Gramm Prosciutto di Parma
- 250 Gramm (1 Eck) Grana Padano oder parmigiano reggiano
- Rucola (soll für 2 reichen)
- Cherrytomaten (ca. 10-15 Stück)
- Olivenöl
- Aceto Balsamico di Modena
- Salz
Für die “Prohaskas” rollen wir den Blätterteig auf, das mitgelieferte Backpapier behalten wir uns. Den Backofen heizen wir schon auf 180° vor. Auf den ausgerollten Teig wird der fein geschnittene Prosciutto über die gesamte Fläche aufgelegt, dann reibt man ordentlich Grana drüber, bis die Fläche gut bedeckt ist. Anschließend rollt man das Ganze zusammen wie einen Strudel, dabei ordentlich drücken! Als nächstes brauchen wir ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – hamwa beides, dann nehmen wir die Teigrolle und schneiden 1cm dicke Scheiben ab und legen diese gleich auf das Blech, wo wir das mitgelieferte Backpapier schon aufgelegt haben. Sind alle “Prohaskas” aufgelegt kommt nochmal ein bisschen Grana drauf und dann ab ins Backrohr damit für ca. 15 Minuten (zwischendurch reinschauen, fertig sind sie wenn sie goldig braun sind)!
Den restlichen Grana hobeln oder zerbrechen wir für unseren Salat. Dieser ist nämlich keine Hexerei, Tomaten waschen und halbieren, alles in eine Schüssel, Salz, Essig und Öl dazu, am Ende Grana drüber und fertig! Den Salat natürlich erst anmachen, wenn die Prohaskas fertig und abgekühlt sind. Mahlzeit! :-)
Edit (TaZ): So, mit ein paar Resten nachgebaut, lecker war’s, leider war die Füllung hier recht spärlich, da vorher irgendwer den Kühlschrank geräubert hatte
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Lecker waren die Schneckerl, leider hatte ich nur noch wenig Material, so dass es eher die Lightvariante wurde, hihi – aber geschmacklich eine feine Sache, vor alle, schnell und einfach gemacht :)
Sauber Alex, das kommt wohl auch mal auf meine Liste. Feiner gebloggt!
Also ich hab nix dagegen wenn du herum experimentierst! :D
Prosciutto und Grana haben den netten Effekt, dass du nix würzen musst weil beides recht salzig ist.
Ich habs aba auch schon mal mit Schwarzwälder Schinken und irgendnem anderen Käse (weiß grad nimmer welcher das war) versucht, war auch gut, aber halt nicht das selbe.. :D
Trotzdem, viel Spaß beim Probieren und bitte um Info wie du die “Prohaskas” gemacht hast! :-)
Da kann ich mich dem TaZ nur schließen, ein tolles Rezept, doch habe ich auch gleich eine Frage dazu. Sind die original Italienischen und somit nicht ganz so einfach zu bekommenden Zutaten unbedingt nötig oder kann ich diese durch haushaltsüblichere Zutaten ersetzen, ohne dass mich gleich der Zorn aller Italienischen Mamas trifft? :D
Lecker, lecker, guter Einstand Alex, wird sicher mal nachgekocht :)