Pferdehüftsteak

…brrrrrr mögen einige denken, wie kann man nur – bei Pferdefleisch trennen sich die Geister. Bislang kannte ich es nur von meinem geliebten Sauerbraten oder als Fleischwurst, nachdem ich aber im GSV angefixt wurde, sprang mir gestern beim Einkauf in der Fegro ein wenig Pferdehüftsteak in den Wagen. Es traf sich also gut, dass GöGa heute außerhäusig war, denn so konnte ich den Klepper schön vergrillen. Das Fleisch wurde vor dem Grillen nur leicht eingeölt, dann auf den Gussrost des ordentlich vorgeheizten Grills geschmissen und nach der 4*1 Methode gegrillt (Erste Seite, nach 1 Minuter um 90° drehen fürs Branding, nochmal 1 Minute grillen und dann das gleiche von der anderen Seite), weil es nicht so dick geschnitten war, und dann für 5 Minuten zum Ruhen auf der anderen “kalten” Seite des Grill geschickt.

Schön Medium. Danach das Fleisch hübsch angerichtet, mit lecker Pfeffermischung und Fleur de Sel berieselt und genossen.

Geschmacklich kommt das Fleisch dem Rindfleisch nahe, ein großer Unterschied ist nicht festzustellen, vielleicht noch eine Spur ins Wild hinein, den angeblich süßlichen Geschmack, der dem Fleisch angedichtet wird, konnte ich nicht nachvollziehen und gehört vermutlich in das Reich der Fabeln oder rührt noch aus Zeiten, als das Pferdefleisch von alten, ausgemergelten Arbeitspferden kam…. Das rohe Fleisch ist ein wenig dunkler als beim Rind. Insgesamt lecker, allerdings nicht wirklich besser als Rind, also keine Angst, ich werde wohl beim Hornvieh bleiben – empfehlenswert ist es allemal und bitte keine Bedenken äußern, so nach dem Motto: Das arme Tier….idR. handelt es sich bei Pferdefleisch gerade nicht um Zuchtfleisch, sondern um solches verletzter Tiere, so dass es den Tieren bis zum Tod sicherlich stets besser geht, als den Lämmern, Kälbern, Hühnchen etc., die Ihr sonst so aus Großzuchtbetrieben kauft und esst…legt die Abneigung ab und probiert es einmal.

Angerichtet wurde in den neuen Pfännchen ;)

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Ken Hom Tao

Gesundheit mag manch einer denken, Gott vergelt’s ;) – tatsächlich war es so, dass es auf der Onlineplattform Guut die Tage dieses Koch-/Grillzubehör günstig gab (<10 €). Es handelt sich hierbei um Sizzlepfännchen aus Gusseisen, die entweder zum direkten Braten genutzt werden können (nachdem sie erhitzt wurden) oder schlichtweg als nette Serviergelegenheit auf den Tisch kommen können ;)

Die Pfännchen haben einen abnehmbaren Griff und zusätzlich noch einen schönen Holzservierblock, so dass man das heisse Pfännchen problem zum Anrichten nehmen kann.

Nachdem ich die Pfannen heute erstmal auf dem Grill ordentlich eingebrannt habe, habe ich sie später auch zum Servieren genutzt, aber davon gibt es ja dann später noch einen anderen Thread. Für das kleine Geld hat sich die Anschaffung sicher gelohnt, brauchen tut man das in keinem Fall, aber haben will man es ;)

Viel Spaß bei der Suche, falls Ihr sowas auch haben wollt.

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Cheeseburger

Nachdem ich heute schon die Buns selber gemacht habe, mussten diese natürlich auch ihrer Bestimmung zugeführt werden. Dazu sprang mir gestern ein wenig Rinderhack in den Einkaufswagen, den ich direkt zu handlichen Patties verarbeitet habe (1 Pfund für 4 Patties), diese habe ich dann gefrostet und heute auf den Grill geschmissen – dort je Seite 5 Minuten grilliert und dann eine Scheibe Cheddarkäse darauf und passiv auf dem Grill liegen lassen, bis der Käse weich wurde. Dann begann die Verheiratung mit den selbstgebackenen Buns, etwas Ketchup, Zwiebeln, Tomate, Salätchen und Blockhouse Burgersauce.

Lecker war’s!

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Hamburgerbrötchen (Buns)

…diesmal selbstgemacht, weil mir die kaufbaren Buns meistens zu trocken sind. Wir benötigen:

  • 500 Gramm Weizenmehl
  • 250 ml Milch
  • 1 Pckg. Trockenhefe
  • 65 Gramm Butter
  • 1 Ei
  • 2,5 EL Zucker
  • 0,5 TL Salz

Milch auf Zimmertemp. bringen und mit der Hefe und dem Zucker verrühren und stehen lassen. In der Zwischenzeit Mehl mit dem Ei, der Butter und dem Salz in eine Schüssel geben, die Milch hinzu und das ganze mit dem Elektrohaken gut verkneten. Alles für ca. 1 h Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Danach gut durchkneten und aus der Masse 8 Kugeln formen, diese auf ein Backblech legen und die Kugeln flachdrücken (auf ca. 1 cm). Das Ganze nochmal ca. 1 h Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. BO auf 180° vorheizen (Umluft) und dann die Brötchen für ca. 15 Minuten backen, danach abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Burgerbauen!

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Rinderhack-Sauerkraut-Kartoffel-Auflauf

Wir benötigen:

  • 500 Gramm Rinderhack
  • 350 Gramm Sauerkraut
  • 1,5 Fl. Creme Fin
  • 50 Gramm Schinkenwürfel
  • 4 große Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • S&P, Paprikapulver
  • 1 Pckg. geriebener Käse (nicht der analog!)

Kartoffeln kochen, in der Zwischenzeit Schinkenwürfel mit Zwiebeln anbraten und glasig dünsten. Das Sauerkraut zugeben und in einen Kochtopf (mit etwas Wasser) geben und 20 Minuten köcheln lassen. Hack anbraten und mit S&P würzen. Creme Fine mit S&P und Paprika würzen. Auflaufform fetten, Kartoffeln schneiden/würfeln und als unterste Schicht einbringen, Sauerkraut darüber, als nächstes das Hackfleisch zugeben und alles mit dem Käse “abdecken” und im vorgeheizten BO bei 180° backen, bis der Käse knusprig braun ist (ca. 20-30 Minuten).

Guten Hunger!

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Pfifferling-Rumpsteak & Rosa gegrillter Lammrücken

Heute ohne großartige Zutatenliste, da es eine “Kurzvergrillung” war. Lammrücken mit Oliven, Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft, Rosmarin und Thymian marinieren, Rumpsteak unmariniert lassen (die werden, wie hier schon häufiger dokumentiert, nur nach dem Grillen mit Fleur de Sel und Pfeffer(mischung) behandelt). Rumpsteak wie gewohnt grillieren, danach in gewälzter Dünnblechfolie zum Ruhen in der “kalten” Zone des Grills oder außerhalb 5-10 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die marinierten Lammrückenteile auf den Gußrost schmeissen und je Seite 1-1,5 Minuten grillen (mittlere Hitze, je nach Dicke), zudem in einer Pfanne Schinkenwürfel auslassen, eine gehackte Schalotte zugeben und anbraten, dann 200 Gramm Pfifferlinge zugeben und durchschwenken bis die Pilze gar sind.

Als Vorspeise das Lamm anrichten (wir haben noch einen einfachen Tomatensalat dazu gegegessen), hernach als Hauptgang das Rumpsteak mit den Pfifferlingen servieren. Wohl bekommt’s *bürps*

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Currywurst II

So, inspiriert durch einige Threads im GSV stand dann gestern einmal der Nachbau der Currysauce von JtR an. Nachdem ich seinerzeit hier bereits die etwas “packendere” Currysaucenvariante aufgezeigt habe, die allerdings nicht mit jedermanns Rachen kompatibel zu sein scheint, stand es mal auf dem Programm, eine massenkompatible Sauce zu testen. Wir benötigen hierzu:

  • Ein Glas Pflaumen
  • Cola
  • 500 ml Tomatenketchup
  • 2 EL Worcestershiresauce
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • Salz
  • Msp. Zimt
  • 2 EL Curry mild
  • 1 EL Curry scharf

Die Pflaumen abgießen und den “Saft” auffangen, diesen mit Cola auf 500 ml auffüllen und mit der Hälfte der Pflaumen erhitzen und auf ca. 20 % einreduzieren lassen. Mit einem “Zauberstab” aufmixen und pürieren. Den Tomatenketchup und die restlichen Zutaten (mit Ausnahme von Zimt und Salz) zugeben und unter rühren aufkochen. Gegen Ende mit einer Msp. Zimt und etwas Salz geschmacklich abrunden. Dazu ein paar Bratwürste erstellen, leider hatte GöGa nur welche aus Putenfleisch gekauft (so dass ich mich auch geweigert habe, diese in meine Currywurstschneidemaschine zu stopfen), und mit der Sauce servieren. Sehr lecker – mir persönlich schmeckt die scharfe Variante, die ich oben verlinkt habe besser, aber das hier ist auch ein feines Tröpfchen, was sicherlich bei jedem Anklang finden kann.

Viel Spaß und guten Hunger bei Nachkochen!

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“Nachwuchs” bei TaZ

So, bald steht Urlaub an und was liegt da nahe, als der Wunsch auch dort zu Grillen…allerdings werde ich mein normales Grillsportgerät aufgrund der Größe nicht mitnehmen könnnen. Da kam es gerade recht, dass ich Netz günstig (für 49 Taler) einen mobilen Gasgrill schießen konnte. Geworden ist es dann ein Enders Ohio. Vielleicht teste ich den heute abend noch, einstweilen hier ein kleiner Eindruck.

Update: Testvergrillung gelungen:

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Block Burger

Gestern war es dann mal wieder so weit, es sollte die guten Block Burger von Blockhouse geben. M.E. die besten fertigen Patties – 200 Gramm saftiges Rindfleisch je Scheibe. Dazu habe ich mal schnelle den Gasi angefeuert und nachdem der Rost schon heiß war, wurde das Fleisch je Seite 5 Minuten gegrillt. Hernach wurde mit den üblichen Zutaten der Burger fertig gebaut. Da sind viele Bilder besser als meine Worte. Guten Hunger beim Nachbauen!

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Gyros

Inspiriert durch einige Threads im Grillsportforum gibt es dieses Wochenende Gyros vom Grillspies. Heute begannen die Vorbereitungen. Zunächst brauchen wir schöne Schweinenackenscheiben, die wir später mit der Marinade einmassieren. Für die Marinade brauchen wir:

  • 3 TL Senfkörner
  • 3 TL Koriander
  • 3 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 TL Thymian gerebelt
  • 2 TL Chiliflocken

die wir im Mörser pulverisieren. Dazu geben wir später noch:

  • 4 TL Salz
  • 2 TL Cumin gemahlen
  • 2 TL Majoran, gerebelt
  • 3 TL Oregano, gerebelt
  • 2 TL Paprikapulver scharf
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 Messerspitze Zimt

und vermischen das Ganze. Die Würzmischung vermengen wir sodann mit 500 Gramm Joghurt und 200 ml Olivenöl zu einer Marinade, in der wir anschließend die Schweinenacken massieren und dann für 24 h einlegen.

Morgen geht es dann mit Teil 2 auf dem Grill weiter, so muss erst das Fleisch ordentlich durchziehen.

Soderle, heute pünktlich vorm WM 1/8 Finale war das Fleisch dann gut durchgezogen, wurde aus seiner Marinade befreit und dann auf den Rotisseriespieß verbracht, hierzu die einzelnen Schweinenacken jeweils gefaltet draufpacken. Ich habe an beide Enden noch eine halbe Metzgerzwiebel gepackt und dann alles auf den Grill damit. Das Ganze wurde dort für ca. 1 1/4 h bearbeitet (mit Infrarotbackburner) und konnte anschließend (zumindest die erste Schicht) sauber abgesäbelt werden (nach jeweils weiteren 20 Minuten habe ich dann noch die Schichten 2 und 3 vom Spieß trennen müssen. In der Zwischenzeit wurde noch hübsch eine Platte mit passenden gemischten Leckereien angerichtet (Oliven, Schinken, gefüllte Paprika und Minikürbisse, Pepperoni etc. – man beachte hierbei, dass anlässlich des heutigen Spiels die Farben Schwarz (Oliven), Rot (gefüllte Minipaprika) & Gold  (gefüllte Minikürbisse) auch vorhanden waren ;) ).

Geschmeckt hat es jedenfalls, viel Spaß beim Nachbauen, ich werde mich jetzt mit einem kühlen Erdinger Alkoholfrei vor den Fernseher setzen und das Spiel schauen. SCHLAND!

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